ie
Original Schweinfurter Schlachtschüssel vom Brett
Was das ist? ... auf jeden Fall ein Erlebnis!
Denn öffentlich durchgeführt werden darf eine Schlachtschüssel vom Brett auf diese Weise nur noch in der Stadt und im Landkreis Schweinfurt. Seit über 150 Jahren genießen die Schweinfurter ihre Schlachtplatte auf diese Art und konnten sich ein Stück Brauchtumspflege bewahren.

Noch sind die Bretter leer und sauber ...
Was es damit auf sich hat?
Das sind die Beilagen, die man sich, bevor es richtig los geht, ordentlich vorbereitet. Salz und Pfeffer gemischt, auf einem kleinen Haufen. Daneben das deftige Kraut, der Meerrettich und das Brot, in kleine Happen geschnitten.
Wenn dann das Fleisch auf den Tisch, oder besser auf die Bretter, kommt, dann darf sich jeder vom Fleisch abschneiden, was er mag.

... aber nicht mehr lange ...
Zuerst kommt das Bauchfleisch auf den Tisch, dann Stich, Kamm und die Front. In der Regel gibt's an dieser Stelle eine größere Pause, manchmal kommen der Gleichen auch mehrere, dann aber kürzer.
Im nächsten Gang kommen dann Teile auf den Tisch, die dem ein oder anderen Außerfränkischen etwas befremdlich vorkommen mögen. Jetzt gibt's nämlich das Kopffleisch, die Ohren, den Rüssel und die Zunge. Und ganz besonders freut sich der Gourfranke auf das, was sich jetzt anschließt. Die Innereien, sprich Herz und Nierchen.

... und am Ende siegt
die Gemütlichkeit!
Sollten Sie jetzt Lust bekommen haben, auch einmal eine Original Schweinfurter Schlachtschüssel auszuprobieren, dann fragen Sie uns einfach!
Die Schweinfurter Schlachtschüssel gibt es bei uns von Oktober bis März.
